NEUE ARBEITSWELTEN

Wie Sie erfolreich Ihre digitale Transformation angehen

 

 

Wer nicht fragt bleibt dumm...

 

Viele fragen erst gar nicht, sie glauben nichts lernen zu müssen...

 

"Ich kann das ja googeln!". 

 

Ja richtig, das Wort "googeln" hat es als schwaches Verb sogar in den Duden geschafft. Es steht für: "mit Google im Internet suchen, recherchieren".

 

Vor 15 Jahren wäre das noch undenkbar gewesen. Es passiert seit 1983 (Einführung des Internet für zivile Nutzung) etwas, das vor 50 Jahren noch Science Fiction war. Das heute bekannte World Wide Web (ab 1991) ist inzwischen Grundanforderung für den Aufbau jedes Geschäftsmodelles geworden. Die fortschreitende Entwicklung und Nutzung  digitaler Technologien stellt dabei alle bisherigen industriellen Revolutionen in den Schatten. Wir sprechen heute von der digitalen Transformation. Sie könnte in der Lage sein das von Nikolai Kondratieff beschriebene Modell der Konjukturzyklen für die Zukunft in Frage zu stellen. 

 

Ich möchte Ihnen an dieser Stelle einen kurzen Überblick geben. Warum und wie sind die einzelnen Lebens- und Arbeitsbereiche von der digitalen Transformation betroffen? 

 

Wenn Sie meinen Blog lesen oder mir auf LinkedIn folgen können Sie tiefer in die einzelnen Themen einsteigen. 

 

 

Wie die digitale Transformation unser Leben verändert

 

 

 

Die digitale Transformation betrifft die Organisationen und Geschäftsmodelle, aber auch das Privatleben jedes Einzelnen. Spätestens seit der Einführung des Apple iPhone (2007), hat sich unser Umgang mit Technologie völlig verändert. Wenn man sich heute in der Stadt umsieht hat jeder, vom kleinen Kind bis zum Greis, ein Smartphone oder Tablet in der Hand. Wir haben es geschafft uns soweit der Technik zu unterwerfen, dass die Unfallstatistiken aufgrund von blinder Smartphone-Nutzung nach oben schnellen. Man mag sich die Frage stellen, ob viele von uns überhaupt noch am realen Leben teilnehmen.

 

Das reale Leben wie wir es von früher kennen vermischt sich mehr und mehr mit virtueller Realität. Augmented Reality ist der nächste Schritt den man zumindest aus der Spieleindustrie kennt. Hierbei wird zum realen Bild, durch Brille oder Smart-devices gesehen, ein zusätzlicher digitaler Content projiziert. Bereits heute arbeiten Servicetechniker mit dieser zusätzlichen Unterstützung. Was unsere Kinder heute spielerisch erlernen, werden sie in Zukunft auch für ihre Arbeit nutzen können. 

 

 

 

Was bringt die Zukunft?

 

 

 

Welche wahrscheinlichen Szenarien sich für zukünftige Lebens- und Arbeitswelten ergeben könnten, versuche ich im wesentlichen auf drei verschiedenen Wegen herauszufinden:

 

1. Tägliche Recherche in Newslettern, Feeds und vertiefend im Internet. 

2. Gespräche, Interviews mit Experten und Kunden, online oder life.

3. Besuche von Projekten, Labs und besonderen Innovations- und Arbeitswelten, sogenannte "Learning Journeys"

 

In den letzten Jahren war es besonders interessant für mich, in den verschiedensten Branchen mit den Menschen vor Ort in ihrer individuellen Umgebung zu sprechen. Der direkte Kontakt zu Personen, die selbst die Changeprojekte durchlebt haben, ist durch keine Internetrecherche zu ersetzen. Viele Firmen probieren Neues aus, in sogenannten Labs und Coworking Spaces. Auch Ableger von Universitäten und verschiedene Verbundforschungsprojekte zwischen Industrie und Forschungsinstitutionen beschäftigen sich mit Innovationen. Besonders interessant finde ich Projekte bei denen Entwicklungen aus dem Labor, einem Praxistest unterzogen werden und die Ergebnisse wieder zurücklaufen, um Prozesse, Materialien, Technologien und Produkte zu verbessern. 

 

Meine digitale Transformation

 

 

 

Seit Ende 2014 bin ich selbst tatsächlich papierlos organisiert. Die einzigen Ausnahmen sind Verträge und Belege für das Finanzamt. Nach langen Recherchen mit welchen Tools es sich am besten arbeiten lässt und harten 4 Wochen des Papierentzuges hatte ich es dann geschafft. Meine digitalen Notizen ermöglichen mir aus der Vielzahl von Themen Muster zu erkennen. Auch die Fortschreibung einzelner Projekte über mehr als 10 Jahre macht deutlich mit welch rasanter Geschwindigkeit die Veränderungen und technischen Innovationen fortschreiten.

 

Meine Keynotes und Impulsvorträge sind immer tagesaktuell und basieren auf meinen eigenen Erfahrungen aus Projekten, Kongressen oder Besuchen verschiedenster Locations. Die Hauptthemen sind dabei Technologie, Design-Thinking, Change, Future Work und innovative Arbeitsumgebungen. Aus den Gesprächen mit den entsprechenden Projektleitern oder Fachleuten aus den Unternehmen die ich besuche, erhalte ich Informationen die mit den realen Eindrücken vor Ort ergänzt werden. Natürlich weiß auch ich nicht was die Zukunft bringt, aber ich entwerfe ein nachvollziehbares Bild aus dem was es bereits gibt und aus dem was noch in der Entwicklung steckt. Der holistische Blick auf verschiedene Branchen,  die auf den ersten Blick vielleicht nichts miteinander zu tun haben, ermöglicht es mir neue Muster zu entwerfen und Rückschlüsse auf wahrscheinliche Entwicklungen zu ziehen. Gerne spreche ich mit Ihnen über die mögliche Bedeutung für Sie oder Ihr Unternehmen.

 

 

 

Das klassische Changemanagement funktioniert nicht mehr

 

 

 

Die Digitalisierung ist eines der aktuellen Top-Themen die Menschen und Unternehmen zunehmend fordern. In den letzten Jahren habe ich immer wieder erlebt, dass Changemanagement nicht mehr als abgeschlossenes Projekt funktioniert. Die digitale Transformation ist ein stetiger Prozess. Die Veränderung, der Changeprozess, ist nicht mehr wie in der klassischen Definition nach Kurt Lewin und seinen Nachfolgern, ein abgeschlossenes Projekt mit definiertem Start und Ende. 

 

Change ist heute Teil der allgemeinen beschleunigten Flexibilisierung in der digitalen Transformation geworden. Zunehmend werden Prozesse, Services, Kommunikation und die gesamte Unternehmenskultur digitalisert. Die digitale Transformation benötigt nicht zuletzt aufgrund des technischen Fortschrittes ständigen Wandel und extreme Schnelligkeit. Die Fähigkeit sich positiv denkend auf Veränderungen einzustellen und entsprechende Lösungen zu entwickeln ist die Basis der persönlichen Resilienz eines jeden Menschen. Die Förderung der Resilienzfähigkeit der Individuen ist die Voraussetzung, um auch resiliente Organisationen aufzubauen.

 

Lebenslanges Lernen und, durch Künstliche Intelligenz unterstütztes, kollaboratives Arbeiten in zeitlich und räumlich flexiblen Strukturen wird zur Selbstverständlichkeit. Neben Managern brauchen Unternehmen deshalb heute vor allem Leader. 

 

 

Keine Veränderung ohne Fehlerkultur

 

 

 

Ein nachhaltiger Erfolg ist nicht mehr ohne die Bereitschaft zur Veränderung möglich. Die digitale Transformation erfordert lebenslanges Lernen und eine neue Art von Leadership. Von meinen Kunden höre ich oft, dass die Mitarbeiter schon nichts mehr von neuen Changeprojekten hören wollen. Das liegt u.a. daran, dass von verschiedenen Abteilungen gleichzeitig unterschiedliche Veränderungsprojekte gestartet werden. 

 

Die individuellen Budgetverantwortungen unterbinden teils gewollt, teils ungewollt die Abstimmung untereinander. Die offene Kommunikation der Zielsetzungen und Umsetzung sind vielfach unzureichend. Mitarbeiter mit einer anderen Meinung werden als unangenehm empfunden und es wird versucht sie mundtod zu machen. Der Change braucht aber genau diese Mitarbeiter, die sich trauen offen zu kommunizieren. Zu den benötigten Querdenkern kommt noch die Erfordernis einer Fehlerkultur die in Deutschland bislang eher schwierig umzusetzen ist. 

 

Wir hätten heute wohl noch keine Glühbirnen wenn sich Edison nicht getraut hätte hundertfach Fehler zu machen. Wichtig ist aus den Fehlern zu lernen und das für die nachkommenden Generationen zu dokumentieren.  Ich helfe Ihnen sich auf die digitale Transformation einzustellen und die entsprechenden Weichen zu stellen. Die Grundvoraussetzung dazu ist die vorhandenen Denkmuster von Belegschaft und Unternehmensführung aufzubrechen und dauerhaft zu verändern.

 

 

 

Bereitschaft zur Veränderung erzeugen

 

 

Die digitale Transformation basiert in der Regel auf einer neuen aufgeschlossenen Unternehmenskultur. Sie werden von mir unterstützt diese Unternehmenskultur zu entwickeln. In den letzten Jahren habe ich immer öfter die Erfahrung gemacht, dass ein initialer Impulsvortrag die Menschen zum Nachdenken bringt und damit die Tür zur Veränderungsbereitschaft aufstößt. 

 

Die Roboter kommen

 

 

 

In der deutschen Wirtschaft ist die "Industrie 4.0" in den Produktionsbereichen bereits angekommen. Die Arbeitswelt ändert sich aber auch im Verwaltungsbereich extrem schnell. Das Schlüsselthema für die Unternehmen heißt "Arbeit 4.0".

 

Bereits heute (Stand 2018) wäre es möglich 83% der Tätigkeiten im Büro durch Computer erledigen zu lassen. Allerdings beziehen sich diese Zahlen auf einzelne Tätigkeiten und nicht auf ganzheitliche Jobprofile. Viele Menschen haben Angst vor Künstlicher Intelligenz, nutzen sie aber oft schon unbewusst z.B. mit den Assistenzsystemen von Apple, Google & Co. 

 

Aktuelle Zahlen und Beispiele aus den neuesten Untersuchungen verschiedener Institutionen fließen immer in meine Beratung oder Vorträge ein.

 

 

Nichts geht ohne lebenslanges Lernen 

 

 

 

Einige Berufe werden durch Vernetzung und Digitalisierung ganz wegfallen und die Arbeit wird immer komplexer. Daraus ergibt sich für die Arbeitnehmer auf allen Ebenen eine entsprechende Leistungsverdichtung. Sowohl die fachliche wie persönliche Weiterentwicklung muss mehr als bisher mit entsprechenden Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen gefördert werden. Lebenslanges Lernen ist für mich nicht nur eine Phrase. Ich selbst lerne täglich, mache jedes Jahr diverse Fortbildungen und habe z.B. erst 2014/ 2015 meine Coachingausbildung mit IHK Zertifikat gemacht. 

 

Gerade weil ich selbst jahrelang im Management tätig war habe ich bei dieser Ausbildung die Wirkung von Perspektivenwechsel noch einmal völlig neu erlebt. Die aktuellen Diskussionen über ein garantiertes Grundeinkommen zeigen deutlich, wo die Reise hingeht. Wie bei jeder vorangegangenen Industrialisierung werden nicht nur Jobs verschwinden, sondern auch neue entstehen. Es ist jedoch klar davon auszugehen, dass die Qualifizierung für diese neuen Jobs auf einem höheren Niveau liegen wird als für die alten Jobs. Es dürfte schwierig werden in angemessener Zeit einen Automechaniker zum agilen Softwareentwickler zu machen.

 

Jeder Mitarbeiter ist eine eigenständige Persönlichkeit und wird zukünftig immer stärker seine eigenen Ideen umsetzen wollen. Gerade die jüngere Generation, Generation Y und Generation Z, erwartet vom Arbeitgeber, dass er sich als attraktives Unternehmen zeigt. Sieht man die Zahl der offenen Facharbeiterstellen in Deutschland hat der Begriff "War for Talent" eine stabile Basis. Dazu kommen die Aufgaben, die sich aus dem demografischen Wandel ergeben. Stichwort: Drei-Generationen-Büro.

 

 

Agile Organisation für Resilienz

 

 

Zusätzlich entwickelt sich die Arbeitswelt zunehmend in Richtung der sogenannten agilen Organisation, d.h. die Arbeit findet nicht nur im Büro des Arbeitgebers statt, sondern überall wo der Arbeitnehmer Zugriff auf seine Daten hat und mit Prozessbeteiligten oder Netzwerkpartnern zusammentrifft. Agile Organisationsformen sind ein jahrzente alter Begriff und erfahren durch die digitale Transformation seit einigen Jahren eine Renaissance. Zunächst von der Softwareentwicklung wieder eingeführt, werden sie auch auf andere Geschäftsmodelle übertragen. Die Agilität ist dabei viel mehr als nur Flexibilität. Sie soll das Unternehmen dabei unterstützen eine resiliente Organisation aufzubauen. Das schnelle und flexible Umgehen mit Veränderungen soll das Geschäftsmodell vor Disruption schützen.

 

 

Management vs. Leadership

 

 

 

Internationale Teams die ortsunabhängig sind, und technisch und organisatorisch vernetzt arbeiten, wollen anders geführt werden als bisher. Unternehmen brauchen heute neben den Managern vor allem Leader. In meinem Blog habe ich einen Artikel dazu geschrieben, wodurch sich Management von Leadership unterscheidet.

 

Die neue Führung von Mitarbeitern kommt nicht mehr von oben, sondern vielmehr aus der Mitte des Teams heraus. Die Förderung individueller Fähigkeiten und Berücksichtigung der Motivatoren des einzelnen Individuums werden über den Erfolg des Unternehmes entscheiden. Aus dem gleichen Grund werden derzeit auch die Schul- und Ausbildungssysteme in Deutschland diskutiert. Wie bereiten wir unsere Kinder optimal auf diese neuen Herausforderungen vor? Bestimmt nicht mit einem allgemeinen und undifferenziert übergestülpten Lehrplan.

 

 

Und was wollen die Kunden?

 

 

 

Nicht nur die interne Organisation der Unternehmen muss mit den Veränderungen umgehen, auch die Kunden verhalten sich heute anders. Der Vertrieb sieht sich einem neuen, besser informierten Kundentypus gegenüber und stellt sich oft selbst in Frage. Wir leben in Zeiten des "Internet der Dinge" wo  Maschinen sich über das Internet quasi selbst verkaufen können. Auf den Vertrieb kommen damit immer schwierigere Anforderungen, denen er sich stellen muss, wenn er seinen Kunden auch morgen noch einen Mehrwert bieten möchte. Die Analyse der sogenannten "Customer Journey", zeigt auf welchen Kanälen heute Informationen fließen, und wo Entscheidungen getroffen werden.

 

In Zeiten von Business 4.0 haben sich Marketing, Kommunikation und Vertrieb extrem verändert und erfordern eine neue Qualität von Kundenfokussierung. 

 

 

Die neue Kommunikation

 

 

 

Kollaboration und weltweite Vernetzung in agilen Teams sind die Basis der zukünftigen Organisationsformen. Die weltweite Vernetzung in der digitalen Transformation ist technisch gesehen heute kein großes Problem mehr. Großflächige Displays und schnelle Datenleitungen ermöglichen Videokonferenzen mit hoher Qualität von Bild und Ton. 

 

Kommunikation ist aber nicht nur die Kommunikations-Technik oder die reine Übersetzung des Inhaltes. Letzteres wird zunehmend von Softwarelösungen unterstützt oder übernommen. Diese Systeme lernen auf Basis künstlicher Intelligenz ständig dazu. Ein aktuelles Beispiel sind die Google Pixel-Buds, die simultan Gespräche zwischen zwei Personen mit unterschiedlichen Sprachen übersetzen können.  Heute treten auch in kleinen Unternehmen völlig unterschiedliche Kulturen miteinander in Kontakt. Es geht also nicht nur um das rein sprachliche Verstehen, sondern vor allem auch um das Verstehen der anderen Kulturen. Wie die Dinge angegangen und umgesetzt werden, und was akzeptiert und angenommen wird, gilt es auf den gleichen Nenner bei den Netzwerkern zu bringen. Hierzu habe ich in den letzten Jahren einige Erfahrungen gesammelt und in interkulturellen Workshops erfolgreich umgesetzt.

 

Neue Arbeitswelten brauchen neue Räume

 

 

Neues Arbeiten erfordert auch neue Arbeitswelten. Alte Büro- und Raumstrukturen wandeln sich zu Activity Based Workspaces. Das sind aber keinesfalls standardisierte Flächen, sondern höchst individuell auf Arbeitsorganisation und Unternehmenskultur zugeschnittene Lösungen. Eine "Fun-Zone" mit Tischkickern bleibt ein reines Deko-Objekt, wenn die Firmenkultur die Nutzung durch die Mitarbeiter nicht zulässt. Das sehe ich in der Praxis leider immer wieder. Sie werden mit mir gemeinsam Strategien für Ihre neuen Arbeitswelten entwickeln und bei Bedarf von meinem internationalen Netzwerk unterstützt.

 

Mit individuell auf Sie, oder Ihr Unternehmen angepassten Methoden und Techniken werden Sie die Herausforderungen der digitalen Transformation meistern.

 

Ich freue mich auf Sie!

 

Jörg Bakschas

 

 

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